suderanten.at
 
Na geh, bitte, scheiß Ärzte. Die hören einem nicht zu. Die haben eine feste Meinung oder Idee und alles, was man als Patient sagt, ist nur Hintergrundrauschen. Noch ehe der Satz beendet ist, oft sogar, ehe man richtig ausformuliert hat (und ich spreche hier nicht von einem viertelstündigen Befindlichkeitsmonolog sondern schon von zwei bis drei Sätzen), rücken sie mit einer Diagnose oder einer Behandlungsidee raus. Danach hockt man mit Medikamenten und einer Diagnose da, klickt sich durchs Internet, aber nichts, wirklich nichts trifft zu, von dem was der da schwafelt. Aber das schönste ist immer noch, wenn man Symptome nennt, und dann kommt dieses pseudosubjektivistische "... Sie haben das Gefühl, dass ..." Nein, Scheiße nochmal, ich habe nicht "das Gefühl, dass" sondern "ich habe". Punkt. Aus. Und das beste ist: Wenn die Symptome nicht zur Diagnose passen, dann ist das völlig egal, kann eben nicht bei allen gleich sein. Und noch schöner ist die Vorab-Absicherung von wegen, dass die eingeleitete Therapie vermutlich nicht helfen wird, weil die Sache chronisch ist. Dass sie aber "wahrscheinlich" chronisch ist (wie gesagt, Symptome und Diagnose widersprechen einander) weil man erstmal Falschbehandelt wird, weil einem keiner zuhört sondern sein Programm abspult, scheißegal wer da sitzt, ist eine andere Sache. Dafür gibts den bösen Blick für den aufmuckenden, sich selbst vernachlässigenden Patienten, der dann Hilfe schreit. Mal ehrlich, Hilfe und zu einem Arzt gehen, das passt selten ... *suder*
vor 4 Jahren
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